Passos do Vento ist ein Song von Zélia Fonseca und Katharina Franck. Und ein lockeres Band von Musiker*innen, die sich gegenseitig begleiten, Songs aus ihren Repertoires interpretieren und Neues schaffen, das der Wind wieder verweht. „Passos do Vento“ (dt.: Schritte des Windes) ist eine Komposition von Zélia Fonseca mit einem Text von Katharina Franck. Über das Erfahren und Selbstbestimmen eines sich ständig wandelnden Körpers. Passos do Vento nennen die beiden Musikerinnen nun ihr neues gemeinsames Projekt, zu dem sie den Gitarristen Christoph Bernewitz und den Bassisten Markus Runzheimer eingeladen haben. Continue reading

©joergsteinmetz

„All there really is, is just the next thing, the next thing that happens“

Wer schon einmal ein Konzert von Katharina Franck erlebt hat, weiß, dass sie das Publikum zu einer Art Séance einlädt. Eine bewegte, intensive, äußerst diesseitige Séance. Gemeinsam nehmen sie Kontakt zu dem auf, was verloren scheint und dem, was tatsächlich weg ist. Es sind Abschiedslieder, die den Kopf befreien und den Blick auf die Zukunft weiten. Continue reading

#andwhataboutthelyrics Folge 18

Wann genau ich den Song „Give Me A Kiss„, erschienen auf dem Album Making Memory, geschrieben habe, weiß ich nicht mehr. Mit der Release lancierten Rainbirds 1996 die erste eigene Website im Internet, unsere Emailadresse lautete 100603.3670 @ compuserve.com und Continue reading

Als ich im Herbst 2018 endlich beschlossen hatte, in 2019 eine Pause einzulegen, meldete sich mein Kollege Reinhardt Repke vom Club der Toten Dichter und hinderte mich daran. Zum zweiten Mal. Ihr kennt die Geschichte. Und so war 2019 ein Jahr mit unerwartet vielen Solo-Auftritten, den unvergesslichen Duo-Abenden mit Christoph Bernewitz in der Bar Jeder Vernunft, dem einzigen KF + Band-Auftritt beim SFEN-Festival in Potsdam und insgesamt 40 Konzerten mit dem Club der Toten Dichter und „Theodor Fontane neu vertont“.

In 2020 sollte mich aber nichts davon abhalten, diese lange vor mir her geschobene Pause endlich zu machen. Ich wollte so viel Zeit wie möglich mit meiner Mutter verbringen, die schwer an ALS erkrankt war. Continue reading

Reminder:

Facebook als Werbetool für Musiker*innen ohne Label und eigenem Promotionbüro, war, ist und bleibt eine Zumutung. Jedes soziale und politische Engagement muss mehr oder weniger gewollt auch zur Promotion des eigenen Konzertes, einer neuen Release, oder für die sogenannte Crowdfunding-Kampagne herhalten. Hinterher nutzt man die öffentlich gepostete Dokumentation des mehr oder weniger mageren Erfolges, als Lockmittel für einen ausbleibenden Emoji-Sturm der erschütterten Fans, die aus 100 Gründen auch nicht kommen, kaufen, spenden konnten. Continue reading

der Atlantik, 22. März 2020

Hallo, hallo, habe mich länger nicht gemeldet. Es geht ja auch drunter und drüber. Klar, auch meine Konzerte sind abgesagt und wie es um die Mai-Termine steht, ist ungewiss. Ich war hier und dann zurück in Deutschland und nun bin ich wieder da, in Portugal. Nicht zum Spaß, leider, doch Continue reading

Anlässlich des gerade erschienenen Jahrbuch der Lyrik 2020 im Verlag Schöffling und Co., das nun leider nicht auf der Buchmesse in Leipzig präsentiert werden kann, weil ein Virus names Corona fast die ganze in Welt in Angst und Schrecken versetzt, liste ich hier einmal die veröffentlichten Gedichte von mir auf, die ohne Musik ausgekommen sind. Einige dieser Gedichte sind später als Gesprochene Popsongs vertont auf CD erschienen, andere Texte sind Auseinandersetzungen mit meiner künstlerischen Sprache Continue reading