#andwhataboutthelyrics Folge 10
Frank Kellogog singt mit leiser Stimme. Die sitzt in seiner Kehle an einer Stelle, unter der sich ein ganzer Kontinent öffnet, eine Kathedrale von Sternen. Jedenfalls eine unermessliche Weite, nach der man sich nur sehnen kann. Seine sanfte Gesangslinie inspiriert mich zu meiner Refrainmelodie, mit der ich mich in der Strom der Musik lehne, die diese Weite zum Beispiel in die unterirdische Empfangshalle eines noch nicht eröffneten Flughafens transportiert, oder in den Berliner Hauptbahnhof nachts um halb vier. Beide Orte gab es 1995 noch nicht.
Hier geht es zu dem Song auf Soundcloud
Es ist das Jahr 2018. Inzwischen wissen wir, dass die Amöbe und das Bärtierchen die überlebensfähigsten Lebewesen auf unserem Planeten sind und dass die Seele eines jeden Menschen 21 Gramm wiegt. Bei allen! Gleich schwer! Nein! Continue reading
